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Last Chance: Wie verlernen wir Gehorsam? von Pary El-Qalqili und İz Öztat ist noch bis Sonntag, 12.07.2026, im Studio | Galerie Nord zu sehen! 

Über die Ausstellung hinaus fasst das Zine Feldnotizen zu staatlicher Gewalt an Berlin Schulen, 2026 die weitreichende Recherche, Gespräche und Erkenntnisse des Projekts zusammen. Es bietet einen kritischen Einblick in pädagogische Logiken, die staatliche Gewalt und Kriminalisierung an Schulen normalisieren. Das Heft bündelt Interviews mit Schüler*innen, die sich derzeit gegen Repressionen an öffentlichen Schulen wehren, ein Gespräch zwischen Pary El-Qalqili, der Rechtswissenschaftlerin Nahed Samour und der Strafverteidigerin Nevin Duran sowie einen Dialog zwischen El-Qalqili und Öztat über ihren künstlerischen Rechercheprozess und ihre Methoden. 

***
„Wie verlernen wir Gehorsam?“
10.05.2026 – 12.07.2026
Pary El-Qalqili @paryel_2019
İz Öztat @izoztat
@kulturmitte @kommunale_galerien_berlin 
#galerienord #kommunalegalerienberlin #municipalgalleriesberlin #moabit #artinberlin #kulturmitte #schuledesungehorsams by @paryel_2019
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3 months ago
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Video installation "Man wird ja wohl noch schweigen dürfen" (16 min.) as part of the exhibition How to unlearn obedience at Galerie Nord, Turmstr 75, Berlin. The exhibition brings together works that examine the influence of state control in German schools and dare to conceive of education beyond discipline and subjugation. Go and visit the exhibition until July 12th!
Admission free!

Credits
Teacher: Anna Schmidt @anna.schmidt.77770194
Directed, written and produced by: Pary El-Qalqili @paryel_2019
DoP: Christiane Schmidt @s_christiane
Sound recording and sound design: Mousa Al-Azzeh @mousa.alazzeh
Editing and color grading: Vanessa Ly @moonphase_279 taken in Galerie Nord Berlin by @paryel_2019
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3 months ago
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Video installation "Man wird ja wohl noch schweigen dürfen" (16 min.) as part of the exhibition "How to unlearn obedience" at Galerie Nord, Turmstr 75, Berlin. The exhibition brings together works that examine the influence of state control in German schools and dare to conceive of education beyond discipline and subjugation. Go and visit the exhibition until July 12th!

Credits:
Teacher: Anna Schmidt @anna.schmidt.77770194
Directed, written and produced by: Pary El-Qalqili @paryel_2019
DoP: Christiane Schmidt @s_christiane
Sound recording and sound design: Mousa Al-Azzeh @mousa.alazzeh
Editing and color grading: Vanessa Ly @moonphase_279 taken in Galerie Nord Berlin by @paryel_2019
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4 months ago
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Ein Akt der wiederholten Auslöschung

Stellungnahme von Pary El-Qalqili & Iz Öztat, 27. Juni 2026

Zwischen dem 7. und 10. Juni 2026 wurden zwei Halsketten mit der historischen Karte Palästinas aus der „Vitrine der verbotenen Dinge“ von Pary El-Qalqili gestohlen, die Teil unserer Ausstellung „Wie verlernen wir Gehorsam?“ in der Galerie Nord ist. Wir weigern uns, diese Normalisierung der Auslöschung zuzulassen. Installation Fotos: Wataru Murakami taken in Galerie Nord Berlin by @paryel_2019
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4 months ago
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An Act of Repeated Erasure: Statement on the Theft at Galerie Nord

Pary El-Qalqili & İz Öztat, June 27th, 2026

Between June 7 and 10, 2026, two necklaces featuring the historical map of Palestine were stolen from the “Vitrine of Forbidden Things” by Pary El-Qalqili that is part of our exhibition, “How to Unlearn Obedience?” at Galerie Nord. While these objects have been taken from the vitrine, the political consciousness of the students resisting state repression in German public schools cannot be stolen, dismantled, or silenced. We refuse to let this erasure be normalized. Installation fotos: Wataru Murakami taken in Galerie Nord Berlin by @paryel_2019
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4 months ago
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WIE VERLERNEN WIR GEHORSAM?

Pary El-Qalqili und Iz Öztat, Studio I Galerie Nord I Berlin

Was bedeutet es, in einem System aufzuwachsen, das darauf ausgelegt ist, Gehorsam zu erzeugen? Wie verlernen wir Gehorsam? bringt Werke zusammen, die den Einfluss staatlicher Kontrolle an deutschen öffentlichen Schulen untersuchen und es wagen, Bildung jenseits von Disziplinierung und Unterwerfung zu denken.

El-Qalqili und Öztat greifen auf einen deutschen Literaturkanon zurück, der seit dem 19. Jahrhundert Gehorsam als Tugend einübt, in der NS Pädagogik ideologisch verschärft wurde und in veränderter Form bis heute in Klassenzimmern fortwirkt. Sie zeichnen die tiefgreifende Prägung der Gehorsamskultur nach: ihre Mechanismen der Bestrafung, Überwachung und Kontrolle und was sie denjenigen abverlangen, die ihnen ausgesetzt sind. Installation Fotos: Wataru Murakami taken in Galerie Nord Berlin by @paryel_2019
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4 months ago
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How to Unlearn Obedience?
Pary El-Qalqili & İz Öztat

What does it mean to grow up in a system designed to produce compliance? How to Unlearn Obedience? brings together works by Pary El-Qalqili and İz Öztat that examine the influence of state control in German public schools and dare to conceive of education beyond discipline and subjugation.

El-Qalqili and Öztat draw on a German literary canon that has cultivated obedience as a virtue since the 19th century, was ideologically intensified in Nazi pedagogy, and continues to exert its influence in classrooms to this day in a modified form. They trace the profound imprint of the culture of obedience: its mechanisms of punishment, surveillance, and control, and what it demands of those subjected to it. 
Installation fotos: Wataru Murakami taken in Galerie Nord Berlin by @paryel_2019
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4 months ago
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🫟 Kollektives Drucken & Zine-Launch 📚

Am 27. Juni von 14:00 - 17:00 Uhr findet die letzte Veranstaltung der Reihe Schule des Ungehorsams statt.  Die Künstlerinnen Pary El-Qalqili und İz Öztat laden herzlich zu einer kollektiven Drucksession mit Frauen machen Druck und zum Launch des Zines Feldnotizen zu staatlicher Gewalt an Berliner Schulen, 2026 ein. Die Publikation entstand als gemeinsames Werk der beiden im Rahmen der Ausstellung Wie verlernen wir Gehorsam?

Im Druckworkshop sind Interessierte jeden Alters eingeladen, den Linolschnitt als kreatives Werkzeug zu entdecken. Gemeinsam wird an einem kollektiven Druck gearbeitet, der die Themen der Ausstellung anspricht. So entsteht ein kollektiver Raum für künstlerischen Ausdruck, Selbstermächtigung und sichtbaren Widerstand.

Das Zine Feldnotizen zu staatlicher Gewalt an Berlin Schulen, 2026 fasst die weitreichende Recherche, Gespräche und Erkenntnisse der Ausstellung zusammen. Es bietet einen kritischen Einblick in pädagogische Logiken, die staatliche Gewalt und Kriminalisierung an Schulen normalisieren. 

Frauen machen Druck ist ein Berliner Linoldruck- und Druckgrafik-Netzwerk für Frauen* verschiedener Herkunft, Generationen und Lebensrealitäten. Viele Teilnehmer*innen bringen migrantische Perspektiven mit. Im Zentrum stehen gemeinsames künstlerisches Arbeiten, Austausch und Empowerment in einem solidarischen, antirassistischen und intersektionalen Raum. Der Workshop wird von Alina Georgescu und Laila Iraki von Frauen machen Druck* begleitet.

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„Wie verlernen wir Gehorsam?“
10.05.2026 – 12.07.2026
Pary El-Qalqili @paryel_2019
İz Öztat @izoztat
© Frauen machen Druck
@kulturmitte @kommunale_galerien_berlin 
#galerienord #kommunalegalerienberlin #municipalgalleriesberlin #moabit #artinberlin #kulturmitte #schuledesungehorsams by @paryel_2019
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4 months ago
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In Pary El-Qalqilis Film Man wird ja wohl noch schweigen dürfen (2026) betritt eine Lehrerin ein Klassenzimmer, schließt die Tür ab und versucht, ihrer Rolle als Ordnungshüterin gerecht zu werden. Die Struktur epistemischer Gewalt ist nicht nur in den Unterrichtsmaterialien, der Pädagogik und dem Unterrichtsstil verankert, sondern auch im Körper der Lehrerin. Während sie zunächst Ordnung, Gehorsam und Fügsamkeit fordert, schwindet ihre Autorität zunehmend. Sie kann weder die Schüler*innen bändigen noch ihren rebellischen Gesten Einhalt gebieten. Die Fragen der Schüler*innen bringen sie an ihre Grenzen. Ihre selbstzerstörerische Handlung offenbart, dass es innerhalb des Korsetts staatlicher Gewalt keine Zuschauer*innen gibt. Der Titel ist einem Film entlehnt, den lange Zeit niemand sehen sollte: Bambule, geschrieben 1969 von Ulrike Meinhof, vor der Ausstrahlung zurückgehalten, vierundzwanzig Jahre verschwunden. Meinhof hatte sich von ihrem Regisseur gewünscht, näher an die Wahrheit zu kommen, nicht näher an die Wirklichkeit. Diese Unterscheidung gilt auch hier. Der Film Man wird ja wohl noch schweigen dürfen fragt nicht, wer Schuld trägt. Nicht an der Erziehung, nicht am Unterricht, nicht am Schweigen. Er fragt, was es mit einem Körper macht, jahrzehntelang das Sprachrohr einer Ordnung zu sein, die er selbst nicht mehr verteidigen kann.

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„Wie verlernen wir Gehorsam?“
10.05.2026 – 12.07.2026
Pary El-Qalqili @paryel_2019
İz Öztat @izoztat
© Wataru Murakami
@kulturmitte @kommunale_galerien_berlin 
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4 months ago
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Visit the ongoing exhibition "How to Unlearn Obedience" by Pary El-Qalqili & İz Öztat and join them for the accompanying public program "School of Disobedience".

Workshops
30.05., 3–6 pm: Embodied Resistance with Veronika Gerhard (ages 12–19)
06.06., 3–6 pm: Singing and Spoken Word with Zeina Azouqah (ages 12–19)
13.06., 3–6 pm: Storytelling with Leila Boukarim (ages 12–19)
27.06., 2–5 pm: Printmaking with Frauen machen Druck (recommended for ages 6 and above)

Registration via: paryelqalqili@gmail.com

Talks
03.06., 6 pm:  From School to Police Record with Nahed Samour
10.06., 6 pm: The School as a Site of Investigation with Nevin Duran

27 June, 2–5 pm: Zine Launch: Field Notes on State Violence in Berlin Schools, 2026

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„Wie verlernen wir Gehorsam?“
10.05.2026 – 12.07.2026
Pary El-Qalqili @paryel_2019
İz Öztat @izoztat
© Courtesy of İz Öztat and Zilberman, Istanbul | Berlin
© Wataru Murakami 
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5 months ago
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Pozivamo vas da nam se pridružite danas od 19 sati u @kontejner_org na razgovoru i otvorenju izložbe Nadamo se (između redaka): Čežnja zavjerenika.

UMJETNICE: Pary El-Qalqili & Marta Popivoda, Basyma Saad (& Sanja Grozdanić)
KUSTOSICE: Što, kako i za koga / WHW & Ana Kovačić

U 19 sati održat će se razgovor s umjetnicama Pary El-Qalqili, Martom Popivodom i Basymom Saad uz moderaciju Kate Sutton, a u 20 sati otvaramo izložbu. 

O radovima:
ICH BIN HIER, ICH BIN DA, 2025, Pary El-Qalqili i Marte Popivode nalazi načine komunikacije bez jezika. Film počinje tako što bez riječi predstavlja svoju glumačku postavu žena čiji izrazi sami za sebe puno govore. Sve su Palestinke koje žive u Berlinu, gdje su javna izražavanja solidarnosti s njihovom zemljom porijekla praktično kriminalizirana. Žene se postupno otvaraju i dijele svoja životna iskustva „između redova“, specifičnu bilokaciju na koju upućuje naslov (grubo prevedeno „Tu sam, tamo sam.“). Oči zasuze dok žene prepričavaju zločine u Gazi, napad na bolnicu Al Shifa ili nasilje kojem su one ili njihova djeca bili podvrgnuti dok su sudjelovali na prosvjedima u Berlinu. Obitelji se prepoznaju kao potencijalne slabe točke, točke pritiska koje policija iskorištava, ali ove žene ih pretvaraju u snagu opredmećujući da upravo zbog svoje djece one moraju biti snažne. Jedna se žena prisjeća ponosa koji je osjećala zbog jedne od svojih kćeri koja je privedena na prosvjedu, dok druga sanja o preseljenju u Palestinu sa svojom djecom, gdje ona sama nije nikad bila, tako da mogu mirno živjeti među stablima maslina.
Kate Sutton, iz teksta o izložbi

1, 2. Pary El-Qalqili & Marta Popivoda, ICH BIN HIER, ICH BIN DA, film still, 2025. 

@marta.popivoda
@paryel_2019 
@basyyyma
@sanjagrozdanic
#KateSutton
@whw_what.how.for.whom
@palatalizacija 
@kontejner_org taken in KONTEJNER | biro suvremene umjetničke prakse by @paryel_2019
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5 months ago
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Pozivamo vas na otvorenje izložbe i razgovor s umjetnicama u @kontejner_org u srijedu 𝟐𝟕/𝟎𝟓/𝟐𝟎𝟐𝟔:

► 𝟏𝟗𝐡 Razgovor s umjetnicama: Pary El-Qalqili, Marta Popivoda, Basyma Saad
Moderacija: Kate Sutton
► 𝟐𝟎𝐡 otvorenje izložbe

Kustosice izložbe su Što, kako i za koga / WHW & Ana Kovačić

Diane di Prima je 1968. godine započela pisanje onoga što će kasnije postati njezina zbirka Revolutionary Letters. Književnica i aktivistkinja čitat će javno te pjesme kao pisma dijeleći ih okolo kao zaklamane pamflete na ulicama San Francisca te ih distribuirajući putem mreže ilegalnih novina širom Sjedinjenih Država. Njezina poruka bila je jasna: svaka prava revolucija mora početi s onim što nam je pri ruci. Kako priznaje u prvoj pjesmi Revolutionary Letter #1:
I have just realized that the stakes are myself
I have no other
ransom money, nothing to break or barter but my life
my spirit measured out, in bits, spread over
the roulette table…
Pjesnikinja nastavlja opisivati nastojanje da igra po pravilima sistema, „stepping always/ (we hope) between the lines.“ Premještanjem zagrada ova izložba predlaže novu interpretaciju di Primina zadnjeg stiha dok istražuje kako zajednička tuga može pružiti izvor nade, sredstvo stvaranja međunacionalnog kolektiva potrebnog za izgradnju nepristranijeg i pravednijeg društva.

Kate Sutton, iz teksta o izložbi (dostupno na www.whw.hr)

1. Basyma Saad Untitled (Night is blanket below which children of night hasten arrival of dawn)
2. Pary El-Qalqili & Marta Popivoda, Ich bin hier ich bin da, 2025

@marta.popivoda
@paryel_2019
@basyyyma 
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#KateSutton
@whw_what.how.for.whom
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@kontejner_org taken in KONTEJNER | biro suvremene umjetničke prakse by @paryel_2019
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