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Some of you may be familiar with my book "Gentleman". I wrote it in the late 1990s. I also had to find every single piece of clothing plus all the accessories that were to be photographed in the studio in Cologne (in addition to the pictures that were shot on location in London, Paris, NYC etc.). Why Cologne? Because I lived there at the time and the publishers were located there too. I had known @john_crocket before I had come to Cologne. I had bought their Scottish made lambswool sweaters, a Aran sweater that I still own, their English shirts, hats and their welted shoes. In fact the red velvet slippers embroidered with my initials that were pictured in the book were mto by John Crocket for me. The shopowner, Dr. Thomas Schmitz, had been a valuable source during my research. No wonder I was curious when Dr. Schmitz told me about a video that he had produced about a certain pair of shoes that we had photographed back then. Have a look for yourself.
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Heute eher Bär als Buisness — stilistisch natürlich geplant🤎🐻

Heute habe ich mich farblich sehr zurückgenommen und bin in Braun erschienen. 🤎 Man möchte ja nicht jeden Trend sofort überreizen. Außerdem ist Tag des Teddybären (was es alles gibt) – da schien mir ein gewisser thematischer Gleichklang angemessen.

Das Outfit bewegte sich irgendwo zwischen britischer Landschaft und gut erzogener Seriosität: kariertes Sakko, Weste, Hemd und – ich erwähne es ohne jede Dramatik – eine Krawatte👔. Frei getragen. Aus ästhetischen Gründen. Persönliche Befindlichkeiten müssen hinter Stilfragen gelegentlich zurückstehen.

So habe ich mich nach Köln begeben, äußerlich gefasst, innerlich ausreichend koffeiniert. 🐻 Die Stadt wiederum entschied sich für Regen, vermutlich anlässlich des Tags des Regenschirms (wieso feiert man eigentlich mehrer sinnfreie Mottos an einem Rag?)☔️. Meiner nahm daran nicht teil. Mein Wollmantel verfolgt seitdem ein deutlich experimentelleres Feuchtigkeitskonzept.
☔️
Es war vorerst mein letzter Köln-Besuch vor dem Urlaub. Jetzt folgen noch 1,5 Tage Home-Office, dann verabschiede ich mich von Winterstoffen, mehreren Kleidungsschichten und dem Gedanken, dass 12 Grad „gar nicht so kalt“ seien.

Die Vorfreude hält sich selbstverständlich in sehr engen Grenzen😜. Praktisch homöopathisch dosiert😇. Würde man sie messen, läge sie vermutlich irgendwo zwischen startendem Düsenjet und Kind am Weihnachtsmorgen – aber das ist rein technisch zu verstehen, emotional bleibe ich vollkommen ruhig.

Zum Abschluss des Tages habe ich mich noch um eine angemessene Flüssigkeitszufuhr bemüht. Ein Crémant, dazu Macarons. Man wird schließlich nicht jünger und sollte Prioritäten setzen. 🥂

Nun beginnt der Abend in kontrollierter Gelassenheit. Der Braunbär zieht sich kurz zurück, sammelt Kräfte und erwägt diskret leichtere Stoffe sowie das zukünftige Weglassen von Wolle.

Und bei euch? Ebenfalls alles völlig unspektakulär – oder schon auffällig gelassen? 🙂
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Akustische Grenzerfahrung mit Cordbegleitung 🎤😌

Ich hingegen hatte eine Vorahnung und erschien in einem farblich maximal unauffälligen Outfit. Man will ja nicht aus Versehen auf die Bühne gezerrt werden. Altersweisheit bedeutet schließlich, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen mit kontrolliertem Rückzug zu begegnen.
Relativ schnell wurde klar: Vertriebliches Talent ist leider nicht automatisch auf Gesang übertragbar. Manche Töne wurden eher verhandelt als getroffen. Es war… intensiv. Meine Ohrstöpsel lagen selbstverständlich im Hotel – vermutlich haben sie dort leise vor sich hin gelacht.

Also habe ich mich diskret verabschiedet. Nicht aus Angst. Sondern aus strategischer Selbstfürsorge. Außerdem minimiert frühes Verschwinden zuverlässig das Risiko, morgens in einen Spiegel zu schauen und dort einen übernächtigten Fremden zu entdecken. Prävention nennt man das.

Heute dann von Bonn nach Köln ins Office – mit der beruhigenden Erkenntnis, dass Bahnfahrpläne weiterhin einen stark poetischen Charakter haben. Mehr Inspiration als Verpflichtung 🚆

Beim Einreichen der Reisekosten fiel mein Blick auf die Hotelrechnung. Früher ein Dokument, heute ein Mehrteiler. Frühstück wird inzwischen getrennt berechnet in „fest“ und „flüssig“. Dazu Ortssteuer - 12,50 € pro Nacht für das Privileg, schlafen zu dürfen. Bürokratie ist einfach Deutschlands unterschätztes Entertainmentformat.

Fashion-Note am Rande: Als eher zurückhaltender Denim-Träger muss ich sagen – Jeans mit Cordsakko hat überraschend wenig mit Midlife-Crisis und erstaunlich viel mit „gefällt mir“ zu tun. Man wächst ja noch.

Im Büro dann Arbeitsplatz-Fahrräder wiederentdeckt. Großartige Erfindung! Endlich Sport, ohne vorher laut „ab morgen wirklich!“ sagen zu müssen. Kurz strampeln, wichtig schauen, fertig 🚴‍♂️
Und weil mich das wirklich interessiert: Seid ihr Team Karaoke – oder Team „Ich klatsche sehr motiviert vom Tisch aus”?❤️
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🧅 Fünf Schichten, eine KI & plötzlich Unterwäschemodel🩲

Heute wieder Köln-Tour. Entsprechend geschniegelt, gestriegelt und maßlos überschichtet unterwegs 🧥🎩
Outdoor: fünf Lagen Textiloptimismus – Unterhemd, Hemd, Weste, Jackett, Mantel.
Indoor: vier Lagen minus Mantel plus eine sehr persönliche Schweißschicht 💦
Ich nenne das nicht „zu warm angezogen“, sondern thermisches Overengineering.

Kurze Umfrage in die Runde:
Wie viele Schichten tragt ihr im Winter?
Zwei? Drei? Oder auch „Ich ziehe mich an wie eine archäologische Grabung“? 🧅😅

Die Anreise verlief verdächtig reibungslos 🚆
Alle Bahnen pünktlich. Menschen um mich herum offenbar frisch geduscht.
Niemand telefonierte lautstark über Affären, Trennungen oder die neue Hüfte der Schwägerin.
Kurz: Köln hatte heute seine besten Manieren an.

Die gewonnene Zeit habe ich für ein KI-Experiment genutzt 🤖
Ich habe die KI gebeten, mich als Menschen zu beschreiben.
Ergebnis: erschreckend präzise.
Ich fühlte mich gleichzeitig verstanden, enttarnt und leicht nackt – und das ohne Unterwäsche-Job.

Apropos nackt:
Dann kam eine Buchung rein. Neuer Job. Unterwäschemodel. 🩲
Ich habe laut gelacht. Dann nochmal gelesen. Dann kurz meine Geburtsurkunde innerlich überprüft.
Die 20-jährigen Calvin-Klein-Körper sind offenbar passé.
60+ ist jetzt das neue „mutig“.
Nicht Calvin Klein, aber eine sehr ordentliche deutsche Marke.
Ich bin gespannt, ob der Weichzeichner später mehr arbeitet als ich im Fitnessstudio 💪😇
Aber gut – man trainiert ja nicht seit Jahren, um dann bekleidet alt zu werden.

Ich werde berichten. Versprochen.
Jetzt geht’s erst mal in die Küche 🍳 – ein Raum, den ich normalerweise nur betrete, um Wasser zu holen.
Challenge accepted.
Falls ihr später Fotos aus einem Restaurant seht, wisst ihr:
Ich bin gescheitert. Mit Würde. Und Vorspeise. 🍽️😂
Ich wünsche euch einen kulinarisch hochwertigen Abend ✨
Und denkt daran: Stil kennt kein Alter – aber Schichten kennen kein Limit. 👔😉
Horoskope waren gestern. Heute sagt dir eine KI Dinge über dich, die du eigentlich nur deinem Therapeuten erzählst.
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🚆 Gleisroulette, Tweed & kontrollierter Kontrollverlust 🎩☔️

Hurra. Endlich.
Ich habe mal wieder eine echte Deutsche-Bahn-Geschichte erlebt. Und zwar eine, die man nicht erzählt bekommt – die erlebt man. Am eigenen Körper. Frühmorgens. Mit Haltung.

6:00 Uhr. Düsseldorf Hauptbahnhof.
Abfahrt geplant 6:05 Uhr. Gleis 4.
Also… emotional Gleis 4.

Dann plötzlich die Anzeigetafel : Gleis 9.
Die Menge setzt sich treppabwärts in Bewegung wie eine Herde auf Safari.
Ich mittendrin. Zügig, aber würdevoll. Denn: Tweed läuft nicht. Tweed schreitet. 🧥

Wieder oben angekommen:
„Abfahrt Gleis 10.“
Zehn Sekunden später von der anderen Seite:
„Abfahrt Gleis 9.“

Was folgte, war Gleis-Pingpong auf olympischem Niveau.
9. 10. 9. 10.
Die Durchsagen aus der Konserve klangen, als hätten sie Streit.
Das Publikum lachte. Einer resignierte. Ich war kurz versucht, mir einen Tee aufzusetzen. ☕️🇬🇧

Plot Twist:
Der Zug kam auf Gleis 9.
Standing Ovations innerlich. Highlight des Tages. Es war 6:12 Uhr.

Im Büro dann: Mittwoch.
Auch bekannt als „Alle sind da, keiner weiß warum“-Tag.
Umstrukturierung steht an, keiner weiß, wo er landet – aber alle wissen, dass es spannend wird. Gespräche tief, Blicke bedeutungsvoll, Kaffeemaschine kurz vor Burnout. ☕️😬

Zwischendurch seriös vor der Kamera für die Zurich.
Versicherungsberater-Modus an:
freundlich, kompetent, kein Gleiswechsel in der Stimme. 🎥

Feierabend.
Nieselregen.
Britisches Outfit. Tweed Jacket.
Schirm? Natürlich nicht.
Stil kennt kein Wetter. Nur Opfer. ☔️

Fotos gemacht. Nass geworden. Für die Kunst.
Im Zug dann getrocknet. Mein Waggon war leer. Komplett🤔
Vermutlich suchten alle noch ihr Gleis.

Jetzt: Feierabend, Zwangs-Wochenende, Resturlaub loswerden.
Ganz furchtbar sowas. Wirklich. 😏😇

Und ihr so?
Schon irgendwo zwischen Gleis 9 und 10 verloren gegangen – oder lief bei euch alles rund?❤️
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Rugged Style trifft Color Power – mein Feature in The Heritage Post🍭
🎩
Heute gibt’s mich mal wieder extra bunt, in verschiedenen Outfits, die irgendwo zwischen „Gentleman“, „Holzfäller auf Städtetrip“ und „Professor, der heimlich Zauberstäbe sammelt“ liegen. Also swiped gern mal durch – ich verspreche: Es wird farbig. Sehr farbig. 🌈😄

Es gibt ja nicht viele Fashion- und Lifestylemagazine für Männer, aber @theheritagepost gehört definitiv zu den Guten: echtes Papier, nichts digital, nichts wackelt, nichts lädt nach – man blättert tatsächlich noch! Ein Magazin wie ein Oldtimer: schön, wertig und macht beim Durchblättern Geräusche. 📖✨

Und jetzt der Knaller:
Ich durfte in der aktuellen Ausgabe eine mehrseitige Strecke als „Rugged Guy“ machen.
Ja, richtig: Rugged. Guy.
Ich weiß auch nicht, wie das passiert ist. Wahrscheinlich habe ich mich im Wald einmal zu lässig angelehnt. Aber individuell bin ich definitiv🧡😂
Auf den Seiten gibt’s eine kleine Vita über meine Reise vom Versicherungsfachmann zum farbenfrohen Mode-Urgestein, dazu Outfits und Accessoires mit ihren Brands – also quasi eine Fashion-Landkarte durch Bernds Kleiderschrank. Von Brillen über Bowties bis hin zum Rollkragenpulli. Und natürlich auch den legendären Boots, die aussehen, als könnten sie gleichzeitig Holz hacken und bei einer Vernissage Champagner trinken🪓🍾
Wenn da draußen also jemand sitzt und denkt:
„Ich wäre gern mutiger, aber was, wenn es komisch aussieht?“
👉 Kleiner Tipp: Tut es sowieso.
Also genießt es! Farben machen Spaß. Muster machen Spaß. Und ich verspreche: Man gewöhnt sich an die Blicke.

Ich bin wirklich happy, Teil dieser Heritage-Community zu sein. Zwischen Papierduft, Whisky, Mode, Humor und ein bisschen Verrücktheit fühle ich mich hervorragend aufgehoben. Und vielleicht motiviert euch der Karussell-Post ja, einfach mal aus der Komfortzone raus und rein in den Farbtopf zu springen.
@theheritagepost gibt es übrigens in jedem gut sortierten Zeitschriftenladen😍.

Danke fürs Mitlesen und fürs Durchswipen –
euer buntester Rugged Guy seit Erfindung des Wollmantels 😄🧡.
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